Höhepunkte

Einige Höhepunkte des jubilierenden Orchesters im Laufe der Jahrzehnte

1909
Erstes Konzert des neu gegründeten Orchesters am 14. November mit Unterhaltungsmusik unter Leitung des Direktors Xaver Arnet.
1924
Erstes Sinfoniekonzert in der Aula des Kirchbühlschulhauses Kriens unter Leitung Direktor Robert Waldisbergs.
1929
Mitwirkung des Orchestervereins am Luzerner Kantonalgesangsfest vom 29./30 Juni in Kriens. Das auf 48 Personen verstärkte Orchester begleitete 200 Sänger des Männerchors und des Kirchenchors Kriens zu Werken von Richard Wagner „Einzug der Gäste“ aus der Oper Tannhäuser, Franz Schuberts „Gott in der Natur“. Aufführung des neu geschaffenen Festspiels „Bergleben am Pilatus“, dem ein grosses Publikum stürmischen Beifall zollte.
1935
Mitwirkung zusammen mit anderen Vereinen an einer Life-Radiosendung zum Thema Kriensertal.
1956
Kirchenkonzert mit den beiden Kirchenchören St. Gallus und Bruder Klaus zur Einweihung der Kirche Bruder Klaus. Das Orchester begleitete die Kantate „Weltnot und Erlösung“ von Dr. J.B. Hilber unter Leitung des Komponisten.
1956
Konzert am 8. Dezember unter der Leitung von Direktor Karl Arnet im Hotel Pilatus Kriens mit der später berühmt gewordenen Sopranistin Edith Mathis. Es war einer ihrer ersten öffentlichen Auftritte.
1958
Jubiläumskonzert 50 Jahre Orchesterverein Kriens im Hotel Pilatus unter der Leitung von Karl Arnet mit Werken von Franz Schubert, Sinfonie in h-Moll (Unvollendete), Ch. De Bériot, Violinkonzert Nr. 8 in D-Dur (Solist Armin Meier), Ludwig van Beethoven, Sinfonie Nr. 2 in D-Dur.
1965
Am Konzert vom 23. November Aufführung von Beethovens Violinkonzert mit dem Solisten Ulrich Lehmann, Lehrer am Konservatorium Bern, unter der Leitung von Direktor Karl Arnet. Das Konzert erhielt von den Zeitungskommentatoren beste Kritik. Das Orchester wird von der Presse gelobt als bestes Laienorchester der Zentralschweiz.
1971
Serenade an einem wunderschönen Juniabend im Park des Richard Wagner Museums in Luzern unter der Leitung von Direktor Werner Bühlmann. Das einmalige Ambiente zusammen mit dem Vollmond über dem Luzerner Seebecken brachte das Orchester zu Höchstleistungen. Das zahlreich erschienene Publikum spendete frenetischen Beifall.
1971
Erstes gemeinschaftliches Konzert mit dem Orchester der Musikschule Kriens.
1973
Die Orchester von Kriens und Meggen schliessen sich zusammen.
1980
Frühlings-Operettenkonzerts zusammen mit dem Kirchenchor Bruder Klaus in Meggen und Kriens unter der Leitung von Ernst Schäfer und Ruedi Frischkopf. Einer der Solisten war der bekannte Luzerner Bariton Alfred Muff.
1983
Jubiläumskonzert 75-Jahre Orchesterverein unter der Leitung von Ernst Schäfer mit Werken von Michael Glinka, Ouvertüre „Ein Leben für den Zaren“, W.A.Mozart, Konzert für Flöte und Harfe in C-Dur (Solistinnen Maria Müller-Kaufmann und Nadja Paetzold), Georges Bizet, Suite Nr. 2 „L’Arlésienne“.
1988
Viel Beifall für ein Gemeinschaftskonzert am 28. Mai und 1. Juni mit dem Kirchenchor Bruder Klaus unter der Leitung von Ernst Schäfer und Ruedi Frischkopf. Solistin und Solisten waren Hilda Joos (Sopran), Victor Husi (Tenor), Willy Friebel (Bariton) in Werken von Giuseppi Verdi und Werken der leichten Muse (Leben in Paris). Eine Ballett-Tanzgruppe des Ballettstudios Scheitlin, Luzern, ergänzte mit seinen Reigen das bunte Programm.
1990
4 Dörfer 1 Gemeinschaftskonzert: Die Orchester von Kriens und Horw, der Cäcilienverein Greppen sowie der Singkries Vitznau spielen gemeinsam in Kriens, Horw und Vitznau unter der Leitung von Ernst Schäfer Werke von Johann Christian Bach, Sinfonie in D-Dur, Georg Friedrich Händel, Wassermusik, Johann Sebastian Bach, Orgel-Fantasie in G-Dur und Choral „Jesus bleibet meine Freude“, W.A. Mozart (Orgelsolo-Messe). Die Presse berichtet: „Ein Chor- und Orchester-konzert von seltener Schönheit“.
ab 1992
Mehrere Konzerte der Orchestergemeinschaft Kriens-Horw unter der Leitung von Dieter Lange und mit hochkarätigen Solisten. In Kriens und Horw sangen und spielten die lyrische Sopranistin Kate Radmilovic, die Instrumentalisten Daniel Dodds (Violine), Katharina Rengger (Flöte), Frank Gassmann (Violine), Imants Larsens (Violine). Am 7. Februar Uraufführung der „Fantasia giocosa“ von Honorat Cotteli (Violinist im Opernorchester Zürich, Lehrer am Konservatorium Zürich und Komponist) in der Johanneskirche Kriens mit dem Solisten Frank Gassmann.
1997
Die Orchester von Kriens und Horw schliessen sich zum Verein Orchester Kriens-Horw zusammen.
2000
Unter der Leitung von Dieter Lange sehr erfolgreiche Aufführungen der Zauberflöte von W.A. Mozart (eingerichtet für Puppenbühne, „grosses“ und „kleines“ Publikum, Gestaltung Theresa Limacher) in Kriens, Horw und Sempach zusammen mit dem Orchesterverein Sempach und der Marionettenbühne Pulcinella Luzern.
2012
Das Orchester Kriens-Horw präsentiert unter der Leitung von Mark Albisser jährlich ein Winter- und ein Sommerkonzert in Kriens und Horw. Diese Konzerte widmen sich Themen, wie z.B. „Charme français“, „Zusammen wachsen“, „Klangbilder“, „Willkommen, „Sommer Delikatessen“, „Jubel“ etc., und entsprechend fällt die Wahl von Werken aus, was spannende Programme ergibt.
2014
Besonders stolz blickt das Orchester Kriens-Horw auf die sehr erfolgreichen, interessanten Gemeinschaftskonzerte zurück. Unter der Gesamtleitung von Sven-David Harry brachten das OKH, zwei Chöre und eine Solistin das „Stabat Mater“ von Karl Jenkins in Kriens, Sempach und Zürich zur Aufführung.